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Der moderne Weltenbummler ist immer auf Achse. Und sein Gepäck bereits randvoll mit besonderen Unikaten und einzigartigen Erlebnissen. Kein Problem! La Loupe findet auch in digitaler Version Liebhaber: Sämtliche Ausgaben des Magazins sind im Kiosk verfügbar und lassen sich ganz einfach online durchstöbern. Gleich ausprobieren und inspirieren lassen!

The modern globetrotter is always on the road. And their luggage is packed with unique items and extraordinary experiences. No Problem! La Loupe also attracts fans of its digital version: All editions of the magazine are available in the kiosk and it's super easy to flip through them online. Give it a shot and be inspired right away!

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7 years ago

La Loupe LECH ZÜRS NO. 8 - Summer Edition

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Kraft tanken und In-sein! Die frische Luft einatmen, das kühle Wasser trinken, den Berg erklimmen, den Ausblick genießen, die innere Ruhe finden, die Ohren spitzen, den Geist fordern und den Gaumen kitzeln. Dass alles und viel mehr kann man beim Bergsommer in Lech Zürs erleben. Sich einfach mal den Luxus gönnen offline zu sein. (Handy & Co brauchen auch Ihren Schönheitsschlaf;-) Spätestens seit dem Film „Der große Trip - Wild“ mit Reese Witherspoon sind sich die Lifestyle-Medien einig „Wandern ist in“. Also nichts wie raus in die Natur, Kraft tanken und im Anschluss die Kulturhighlights und Genüsse rund um Lech Zürs entdecken! Wie das geht? Erfahren sie auf den nächsten rund 250 Seiten!

Wenn Berufung zum Beruf

Wenn Berufung zum Beruf wird When a vocation becomes a profession „Klettern ist das beste Training für Kletterer.“ „Beim Klettern treten zehn Mal weniger Verletzungen auf als beispielsweise beim Fussball.“ „Wenn ich mal Zeit habe, hänge ich mich für zwei bis drei Tage in eine big wall.“ „Osteopathen drehen oft am Ohr, wenn der Zeh schmerzt.“ „Ich bin es gewohnt, dass ein Weltmeister runter fällt und ich schnell entscheiden muss, ob er weiter klettern kann oder nicht.“ 100 Gut therapiert ist halb gewonnen Wer kennt sie nicht, die Stars der Kletterszene wie Anna Stöhr oder David Lama? Klaus Isele ist ihr Physiotherapeut. Er betreut das österreichische Kletter-Nationalteam. Und sein Job ist nicht minder aufregend als die Performance der Spitzenathleten. Ein Mann, dessen Freude am Beruf ansteckend wirkt…

Ganzheitlicher Therapieansatz Klaus Isele übt seinen Beruf mit viel Engagement aus. Und praktiziert neben seiner Tätigkeit als Physiotherapeut mit Spezialgebieten rund ums Klettern als Osteopath. Der erfahrene Praktiker versucht, typgerecht auf seine Patienten einzugehen und sie ganzheitlich zu behandeln. Universelle Klettertherapie Neben den Profis des Österreichischen Kletter-Nationalteams besuchen vom Rollstuhlfahrer bis zum hyperaktiven Kind Menschen mit ganz individuellen Problemen Klaus Iseles Praxis. Da kommt es schon mal vor, dass der Physiotherapeut seine Patienten in zehn Meter Höhe am Seil hängend therapiert. Klettern wird aber auch als Behandlung von neurologisch-chronischen Krankheitsbildern oder bei Bandscheibenproblemen angewendet. „Einige meiner Patienten erwerben ganz nebenbei sämtliche Kletterscheine. „Von der Therapie zum Hobby, sozusagen“, beschreibt Isele einen weiteren positiven Aspekt seiner Arbeit. Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Leistungssport Eine große Portion Coolness braucht Isele bei seinem Job als Therapeut des österreichischen Kletternationalteams. „Wenn ein Weltmeister beim Bouldern runter fällt, muss ich sofort reagieren. Ich treffe die Entscheigungen gemeinsam mit dem Athleten, ob der Sportler weiter klettern kann.“, bringt er es auf den Punkt. Auch als Mitglied des Betreuerstabes der Kletterstars wird ihm einiges abverlangt. Die enge Zusammenarbeit mit Athleten, Trainern und Ärzten, Managern steht ebenso an der Tagesordnung wie die Ausarbeitung von Ausweichtrainingsplänen nach Verletzungen. Relaxen im Arlberger Dorado für Sportkletterer Entspannung findet der Spitzentherapeut – wie könnte es anders sein – beim Klettern. Genauer gesagt beim Klettern in der Roten Wand im Arlberger Lechquellengebirge. Klaus Isele hat selbst einige Boulder definiert. „Es sollte in jedem Schwierigkeitsgrad und für jeden Style das richtige dabei sein.“, schmunzelt Isele. → Sport & Freizeit „Ein Therapeut muss zuhören, ehrlich bleiben, informieren was warum gemacht wurde.“ „Der Patient hat Recht. Nicht der Kliniker, egal ob Arzt oder der Therapeut.“ „Als Teil des Betreuungsstabes von Spitzensportlern muss klar sein, wer für welchen Fachbereich zuständig ist.“ „Es ist wichtig, dass ich meine Grenzen kenne und weiß, wo meine Kompetenzen liegen.“ 101