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The modern globetrotter is always on the road. And their luggage is packed with unique items and extraordinary experiences. No Problem! La Loupe also attracts fans of its digital version: All editions of the magazine are available in the kiosk and it's super easy to flip through them online. Give it a shot and be inspired right away!

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4 years ago

La Loupe Kampen Sylt & Lech Zürs

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Momente des Glücks Dicker Pulli, Schal und sicherheitshalber noch eine Mütze. Wir müssen uns beeilen, denn gleich geht die Sonne unter und bis zum Roten Kliff sind es noch ein paar Schritte. Vorbei an der Uwe-Düne, dann erstreckt sich die unfassbare Weite des Meeres vor unseren Augen. Ein Moment wie dieser ist vergleichbar mit einer Fahrt über den Flexenpass in Richtung Lech – Augenblicke mit so viel Gefühl, dass einem die Worte fehlen. Wir genießen das Panorama hoch über dem rauschenden Meer, erblicken Menschen, die gemütlich am Strand spazieren gehen oder in den Strandkörben die Ruhe genießen. Auf der Treppe ist noch ein Bankerl frei, wir warten auf den Sonnenuntergang. Dann ist es soweit: Als uns die letzten Strahlen küssen, sind die 1.032 Kilometer im Auto von Lech und Zürs bis nach Kampen fast vergessen. Es hat sich gelohnt! Wir tauschten Bergschuhe und Kaiserschmarren gegen Badehose und Fischbrötchen. In dieser Sonderausgabe wanderten wir auf den Spuren der 20-jährigen Partnerschaft und machten für Sie Unterschiede in der Landschaft und im Dialekt, aber auch die vielen Gemeinsamkeiten ausfindig. Lassen Sie sich überraschen ...

SVEN SCHEPPLER IM

SVEN SCHEPPLER IM WORDRAP Kampen ist für mich ... Heimat. Meine Lieblingsabfahrt in Lech: Zürser Täli morgens um 11 Uhr. Mein Lieblingsgericht auf Sylt: Ein schönes Stück Fleisch im Restaurant Kamp’ner Pesel. Bei diesem Wetter gehe ich nicht mehr vor die Tür ... So ein Wetter gibt es nicht! Wenn ich Lust dazu habe, gehe ich auch bei Sturm und Orkan raus. Wenn ich privat im Urlaub bin, ist mir folgendes wichtig: Eine schöne Umgebung, ein schöner Ausblick vom Quartier, gutes Essen und Aktivitäten. Das darf in keinem meiner Zimmer fehlen: Wohlfühlatmosphäre. ins Sortiment aufgenommen und später mit ihrem Mann auf Sylt Läden betrieben. Im Vor-Vorgängerhaus, gegenüber vom heutigen Ahnenhof haben die beiden ab 1933 einen Laden gemietet, dann das Grundstück hier gekauft und gebaut. Die Zimmervermietung ist dann immer stärker in den Vordergrund getreten, 1987 hat mein Vater das Haus geerbt und mit meiner Mutter zusammen alles komplett entkernt und renoviert. Ich habe danach auch nochmal alles neu gemacht, frei nach Goethes Faust: „Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen“, – was ein Grundsatz meiner Großtante war. Inzwischen bin ich soweit, dass ich sage: „Ja, das ist auch meins!“ Und das immer verbunden mit großer Dankbarkeit gegenüber den Vorfahren. Die ältesten Stammgäste kamen schon in den 1960er-Jahren. Sie waren als junge Menschen schon hier bei meiner Großtante und kommen immer noch gelegentlich. Und einige Gäste kommen nach wie vor jedes Jahr seit dem ersten großen Umbau 1988/89. 74 L.L. Wenn Gäste Ihren Hotelgarten betreten, fällt ihnen sofort eine Besonderheit ins Auge: ein Lecher Sessellift. Wie kam dieser in Ihren Garten? S.S. Begonnen hat alles damit, dass immer mehr Strandkörbe von Kampen nach Lech gingen. Da sagte ich als begeisterter Lech-Fan: Ich will hier auch irgendetwas von euch haben! So entstand die Idee, einen Liftsessel in den Garten zu stellen, auf dem die Gäste beispielsweise nach dem Saunagang sitzen und aufs Meer blicken können. Nach zwei Jahren Wartezeit war endlich ein alter Liftsessel verfügbar. Jetzt erlebt man hier endlich dasselbe Gefühl wie morgens am Schlosskopf, wenn man sich in den schwankenden Sessel setzt und losfährt ... Der Liftsessel wurde

dann natürlich auch mit einem kleinen Festakt eingeweiht, bei dem ich trotz großer Hitze die komplette Skibekleidung getragen habe. Daraus wurde sozusagen meine „inoffizielle“ Aufnahme in den Lecher Skiclub. Strand & Piste „Die ältesten Stammgäste kamen schon in den 1960er-Jahren.“ „Zum Skifahren gehe ich nach Lech und nirgendwo anders hin!“ „Lech ist meine zweite Heimat geworden.“ L.L. Sie sind also selbst Skifahrer? S.S. Ja, klar. Ich bin vor circa 27 Jahren schon mal auf Skiern gestanden, ging dann aber lange Zeit lieber tauchen. Erst durch die Partnerschaft mit Lech bin ich wieder auf die Piste gekommen und fand das sofort genial! Mittlerweile bin ich schon dreimal den Weißen Ring mitgefahren und war jeden Winter mehrmals in Lech, sowohl offiziell als Gemeindevertreter als auch privat mit Familie und Freunden. Da brauche ich nicht lange nachzudenken: Zum Skifahren gehe ich nach Lech und nirgendwo anders hin! Hier fühle ich mich wohl, hier ist es schön und hier kenne ich mich aus. Lech ist meine zweite Heimat geworden. HOTEL AHNENHOF Kurhausstraße 8, 25999 Kampen/Sylt Tel. +49 4651 42645, Fax. +49 4651 44016 info@ahnenhof.de, www.ahnenhof.de 75