Kiosk

Der moderne Weltenbummler ist immer auf Achse. Und sein Gepäck bereits randvoll mit besonderen Unikaten und einzigartigen Erlebnissen. Kein Problem! La Loupe findet auch in digitaler Version Liebhaber: Sämtliche Ausgaben des Magazins sind im Kiosk verfügbar und lassen sich ganz einfach online durchstöbern. Gleich ausprobieren und inspirieren lassen!

The modern globetrotter is always on the road. And their luggage is packed with unique items and extraordinary experiences. No Problem! La Loupe also attracts fans of its digital version: All editions of the magazine are available in the kiosk and it's super easy to flip through them online. Give it a shot and be inspired right away!

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5 years ago

La Loupe INNSBRUCK & UMGEBUNG NO. 2

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Für Abenteurer und Entdecker La Loupe Innsbruck und Umbgebung 2017 Sie haben es wahrscheinlich schon bemerkt, La Loupe ist ungewöhnlich … ungewöhnlich hartnäckig auf der Suche nach Qualität. Unsere Leidenschaft zeigt sich im Entdecken – und deshalb haben wir uns aufgemacht und für Sie gesucht, beobachtet, nachgefragt, ausprobiert und festgestellt. Beim ausgiebigen Flanieren durch die Innsbrucker Innenstadt entwickeln sich mit der Zeit Lieblingsorte, die durch Qualität und Individualität überzeugen. Benjamin liebt es, das bunte Treiben der Stadt bei einem schnellen, aber starken Espresso zu beobachten und Julia vergisst in den zahlreichen Geschäften gerne ihre Zeit. Wir teilen unsere Erfahrungen mit Ihnen und hoffen, dass wir auch Sie auf der Suche nach dem eigenen Lieblingsplatz inspirieren. Denn sind es nicht die Kleinigkeiten, die uns zufriedenstellen?

„Mein Atelier duftet

„Mein Atelier duftet nach wie vor nach Seife.“ „Jeder Entwurf hat seine Bedeutung in meinem Werdegang als Gestalterin.“ „Jeder Prozess beginnt mit einer ‚poetischen Interrogation‘.“ „Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, über sich selbst lachen zu können.“ „Meine Möbel erzählen Geschichten.“ „Ich lebe mit meinen Produkten.“ L.L. Möbelhäuser locken mit günstigen Angeboten. Sie fertigen Ihre Objekte noch mit Hand in Österreich, teilweise sogar direkt in Ihrem Innsbrucker Studio. Warum lohnt es sich, in hochwertige Designs zu investieren? N.M. Ich versuche mit meinen Entwürfen, dem Handwerk Raum zu geben und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie Dinge gemacht sind. Beispielsweise wird ein Tisch aus Vollholz mit der Zeit schöner, da das Material Patina entwickelt und kleine Kratzer ihn sogar noch schöner erscheinen lassen. Ein Tisch aus laminierter Spanplatte hingegen sieht kaputt aus, wenn ein Kratzer entsteht. Meine Möbel erzählen Geschichten. In hochwertiges Design zu investieren bedeutet, sich ein Stück zu kaufen, das langlebig ist, einen für viele Jahre begleitet, das eventuell sogar an die nächste Generation weitergegeben werden kann. L.L. Ein Blick hinter die Kulissen: Wie leben Sie privat? Was ist das Herzstück Ihrer eigenen vier Wände? N.M. Ich lebe in einer Altbauwohnung in Saggen. Besonders schätze ich die hohen Räume und meinen Balkon. Ich lebe mit meinen Produkten. In jedem Raum stehen Prototypen und Serienprodukte, die ich in den letzten Jahren entwickelt habe. Das Herzstück der Wohnung ist ein großer Tisch im Esszimmer, ein Vollholztisch, den ich selbst gebaut habe. Mein Partner und ich laden gerne viele Freunde ein und bekochen diese. Der Tisch ist der Ort, an dem wir zusammenkommen und bereits schöne Feste gefeiert haben. L.L. Der Tilda Barstool, der Concrete Table und die Granny- Lampen – Ihre Designs finden national und international Liebhaber. Auf welches neue Projekt dürfen wir uns freuen? N.M. Derzeit arbeite ich gerade an einer ganz besonderen Aufgabe: ein Sitzmöbel für ein Museum. 50

engl. / Nina Mair’s extraordinary designs tell stories. Stories of a creative team that still makes products by hand in a former soap factory at the heart of Innsbruck. And stories of people who never want to let go of their special unique pieces. La Loupe talked to the architect and designer about arriving in Innsbruck, trips to big metropoles and her own personal apartment’s heart. Concrete Table L.L. Ms Mair, you are from Austria but you studied in Florence for quite a while. Is the climate there really all that different in terms of design? N.M. Yes, definitely. In all cultural areas the city’s history is full of creators who let their creativity flow here. Dante in literature, Da Vinci in research, painting and sculpting, but also contemporary movements like the Superstudio of the 1970s. Italians celebrate their passion for design in everyday life. Fashion is alive and lived every day – and the same goes for both design and interior design. 51