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Der moderne Weltenbummler ist immer auf Achse. Und sein Gepäck bereits randvoll mit besonderen Unikaten und einzigartigen Erlebnissen. Kein Problem! La Loupe findet auch in digitaler Version Liebhaber: Sämtliche Ausgaben des Magazins sind im Kiosk verfügbar und lassen sich ganz einfach online durchstöbern. Gleich ausprobieren und inspirieren lassen!

The modern globetrotter is always on the road. And their luggage is packed with unique items and extraordinary experiences. No Problem! La Loupe also attracts fans of its digital version: All editions of the magazine are available in the kiosk and it's super easy to flip through them online. Give it a shot and be inspired right away!

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4 years ago

La Loupe INNSBRUCK & UMGEBUNG NO. 2

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Für Abenteurer und Entdecker La Loupe Innsbruck und Umbgebung 2017 Sie haben es wahrscheinlich schon bemerkt, La Loupe ist ungewöhnlich … ungewöhnlich hartnäckig auf der Suche nach Qualität. Unsere Leidenschaft zeigt sich im Entdecken – und deshalb haben wir uns aufgemacht und für Sie gesucht, beobachtet, nachgefragt, ausprobiert und festgestellt. Beim ausgiebigen Flanieren durch die Innsbrucker Innenstadt entwickeln sich mit der Zeit Lieblingsorte, die durch Qualität und Individualität überzeugen. Benjamin liebt es, das bunte Treiben der Stadt bei einem schnellen, aber starken Espresso zu beobachten und Julia vergisst in den zahlreichen Geschäften gerne ihre Zeit. Wir teilen unsere Erfahrungen mit Ihnen und hoffen, dass wir auch Sie auf der Suche nach dem eigenen Lieblingsplatz inspirieren. Denn sind es nicht die Kleinigkeiten, die uns zufriedenstellen?

NINA MAIR IM WORDRAP Mit

NINA MAIR IM WORDRAP Mit diesem Material arbeite ich besonders gerne: Messing, ein archaisches Material mit einem warmen, eleganten Farbton. Architektur oder Produktdesign? Das eine kann nicht ohne das andere. Meine persönliche Designhauptstadt: Mailand – hier findet jedes Jahr die wichtigste Möbelmesse statt. In dieser Woche steht die Stadt im Zeichen der Gestaltung. Jungen Architektur- und Designabsolventen rate ich: An die eigene Idee zu glauben und eine eigene Sprache zu entwickeln. Direkt auf dem Heimweg ... findet man mich nach Feierabend in Innsbruck. Ich arbeite gerade an einem großen Projekt. Sonst aber gerne bei einem Drink im Pangea oder einem Aperitif bei Da Vincenzo. Ich schätze das Essen und die Atmosphäre des Restaurants Dengg. Kupfer oder Gold? Messing. Mein Vorbild: Kein Vorbild – aber ich bin beeindruckt von Designern, die die großen Zusammenhänge der Gestaltung bedenken: unsere Gesellschaft, unsere Umwelt, die Medien ... L.L. Denken Sie an Innsbruck. Was kommt Ihnen als erstes in den Sinn, wenn Sie die Landeshauptstadt archi tektonisch und vom Designaspekt betrachten? Welchen ganz besonderen Stil zeichnet die Stadt aus? N.M. In Innsbruck wurden einige spektakuläre Bauten von namhaften Architekten gebaut. Diese locken sogar den Architekturtouristen an. Wenn ich an Architektur im Alltag denke, denke ich sofort an die zahlreichen hochwertigen Gebäude von heimischen Architekten, die man überall in der Stadt genießen kann. Das Außergewöhnliche ist wohl, dass es hier einen starken Naturbezug gibt und man von überall das Bergmassiv der Nordkette sieht. Die Architektur steht im Kontext mit dieser alpinen Welt. L.L. Ihr Studio liegt in einer ehemaligen Seifenfabrik, die 1777 gegründet wurde. Inwiefern inspirieren Sie die alten Räumlichkeiten? N.M. Mein Atelier duftet nach wie vor nach Seife. Der Duft hat mich bereits zum Design der Seifenschale Spencer inspiriert, die ich nun weltweit vertreibe. Die Tatsache, dass man aus einem kleinen Atelier im Hinterhof der Innsbrucker Altstadt Erfolg in der großen Designwelt haben kann, erzeugt besondere Freude. Ein Gebäude, das eine solche Historie in sich birgt, strahlt Ruhe aus. Mein Team und ich kochen mittags gemeinsam und zelebrieren die Mittagspausen – oft mit Freunden und Nachbarn – im Innenhof der alten Seifenfabrik. Klassiker oder Trendteile? Klassiker mit dem neuesten Nina-Mair-Design kombiniert. 48

L.L. Nach Ihrem Abschluss 2006 gründeten Sie mit zwei Partnern das Designstudio Pudelskern. Seit 2012 arbeiten Sie unter dem Namen Nina Mair als Designerin und Architektin. Können Sie sich noch an Ihren ersten Entwurf erinnern? N.M. Jeder Entwurf hat seine Bedeutung in meinem Werdegang als Gestalterin. Seit ich alleine arbeite, kann ich meine eigene Sprache, meinen eigenen Stil voll ausleben. Ich arbeite mit einem tollen Team, vor allem mit jungen Frauen, die hochtalentiert und professionell sind. Als Team wickeln wir Aufträge für namhafte Firmen und Auftraggeber ab. Shopping & Lifestyle L.L. Ihre Werke kreisen immer um den Begriff „individual identity“. Was genau ist damit gemeint und welche Herangehensweise und Werte verfolgen Sie beim Schaffungsprozess? N.M. Jeder Prozess – sowohl ein Entwurf für ein Möbelstück als auch ein Interior Design – beginnt mit einer „poetischen Interrogation“. Ich möchte meinen Kunden und dessen Bedürfnisse verstehen, bevor ich ein Objekt oder einen Raum für ihn gestalte. In dieser Analyse werden die Werte, für die ein Unternehmen oder ein privater Kunde steht, herausgearbeitet. Erst wenn ich die spezifischen Eigenheiten oder die Persönlichkeit kenne, beginnt der Gestaltungsprozess. Ich entwickle ein maßgeschneidertes Produkt, das zur Identität des Kunden passt. Seifenschale Spencer / soap dish Spencer L.L. Ihre Designs zeichnen sich auch durch einen Funken Humor aus. Warum ist dieser wichtig? N.M. Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, über sich selbst lachen zu können. In der Designbranche versucht sich jeder im besten Licht zu präsentieren. Ich mag Entwürfe die das besondere Etwas haben, ein Detail beispielsweise, bei dem man zweimal hinschauen muss. 49