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5 years ago

La Loupe Garmisch-Partenkirchen NO. 4

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Im Gleichschritt mit der Zeit Bei jedem Besuch in Garmisch-Partenkirchen darf man sich auf Altbekanntes und Neues freuen. Wie kaum woanders bleibt man hier seinen Werten treu, besinnt sich auf seine Traditionen und verknüpft diese Lebenseinstellung doch mit der Moderne. Der Zugspitzort geht mit der Zeit und diese positive Entwicklung ist an vielen Ecken sicht- und spürbar: 2017 eröffnet die neue Seilbahn Zugspitze und überrascht mit herausragender Architektur und einzigartigem Know-how. Das sind aber nur wenige Punkte von vielen – alle, die neugierig sind und etwas ausprobieren wollen, sind am Fuße der Zugspitze richtig. Wir blicken mit offenen Augen in die Zukunft und freuen uns auf viele weitere Besuche im schönen Garmisch-Partenkirchen.

Daher ist es sehr

Daher ist es sehr wichtig, regionale Partner zu haben, die man heranzieht, wenn man Projekte plant. Wir wollten ein typisches Werdenfelser Haus, da lag es nahe, dass ich mich an die Schreiner der Region wende, die dafür ein Gefühl haben. L.L. Wie sieht der regionale Handel generell in Garmisch-Partenkirchen aus? F.G. Es gibt natürlich gewisse Dinge, die kann man nicht regional beziehen. Es gibt hier aber sehr, sehr gute Betriebe, die in Garmisch-Partenkirchen noch eine große Wertschätzung genießen. Und es ist auch praktisch, einen Ansprechpartner vor Ort zu haben. Deswegen arbeiten hier noch viele Betriebe aus der Region zusammen. 104 L.L. Seit 2006 entsteht unter dem Dach von Grasegger das Label „2964 Garmisch“, zusammengesetzt aus der Höhe der Zugspitze und dem Heimatort der Marke. Wie unterscheidet sich die Linie von den herkömmlichen Kollektionen? F.G. Die Höhe stimmt nicht mehr ganz, weil die Zugspitze vor einigen Jahren neu vermessen wurde und jetzt zwei Meter niedriger ist. Wir haben uns aber dafür entschieden, bei diesem Namen zu bleiben. Grasegger steht für sehr traditionelle Tracht, doch dieser Markt ist auch beschränkt. Wir wollten mit dem Label zeigen, dass moderne Trachtenmode nicht gleich Kitsch ist. Die Idee von „2964 Garmisch“ war eine von Tracht inspirierte Mode, die jedoch auch für Händler, die keine Tracht verkaufen, interessant ist. Mein Vater und zwei Freunde aus der Branche, die gemeinsam auf der Zugspitze beim Skifahren waren, haben diesen Gedanken dann verwirklicht. Der große Unterschied ist der modische Einfluss auf „2964 Garmisch“, vor allem im Schnitt und in der Farbgebung. Hier gibt es mehr Freiraum für Interpretation und es entsteht ein modischeres Produkt als in der Trachtenkollektion, bei dem man aber trotzdem sofort erkennt, dass es nur aus den Bergen kommen kann. Das ist auch ein Ausdruck von Herkunft.

L.L. Kann man die Kollektion auch in anderen Geschäften kaufen? F.G. Ja, hier bei uns im Laden hat man sicher die beste Auswahl, aber die Manufaktur bedient in etwa 200 Händler, die hauptsächlich im Alpenraum zuhause sind. L.L. Mit dem Label greifen Sie aktuelle Trends auf. Ist die Familie Grasegger sehr modisch? F.G. Wir laufen nicht den Trends hinterher, aber der Stil, den unsere Kollektionen haben, ist auch unser Stil. Obwohl wir sehr bodenständig sind, lassen wir uns auch von anderen Einflüssen inspirieren. Das finden wir sehr spannend. Auch privat in unserem Zuhause findet man Einflüsse aus dem Laden. Wir sind sehr interessiert daran, was in der Welt passiert. So ist man auch mit Einflüssen wie Schnittführung und Material konfrontiert. Daraus entstehen Ideen, die auch in die Kollektionen übernommen werden. Die Kollektionen werden zweimal im Jahr präsentiert, dazwischen auch mal Flash-Programme um den Bestand aufzufrischen. Klassiker gibt es immer, diese Anteile sind in der klassischen Kollektion sehr hoch, aber in der modischen minimal. Man kann beide Linien aber sehr gut kombinieren. L.L. Letztes Jahr ließen Sie das Gwand des Labels 2964 zusammen mit der Zugspitz-Museumsbahn fotografieren. Wie kam es zu dieser spannenden Fusion? F.G. Viermal im Jahr fotografieren wir für unsere Kataloge, um zu zeigen, was es bei uns gibt und wie es in den Alltag passt. Wir wollen nicht nur Bekleidung zeigen, sondern auch, dass die Region Garmisch-Partenkirchen immer eine Reise wert ist. An Weihnachten ist das Thema immer etwas größer und wir haben zu diesem Anlass mit der Zugspitzbahn kooperiert. Ein Unternehmen, das sich bewusst ist, dass es für Touristen attraktiv ist, aber sich nicht um jeden Preis verkauft. Die Herangehensweise bei uns beiden ist ziemlich ähnlich und daher gibt es auch immer einen guten Austausch. Daraus entwickelte sich die Idee, die Bergbahn mal in einem anderen Kontext zu zeigen. Die Motive sind auch wieder eine Mischung aus Tradition und Moderne. Die Technik der Museumsbahn ist auch heute noch „State of the Art“, hat aber auch traditionelle Elemente. Shopping & Lifestyle „Wir wollen nicht nur Bekleidung zeigen, sondern auch, dass die Region Garmisch- Partenkirchen immer eine Reise wert ist.“ „Wir wollen durch die Fotos Geschichten erzählen – vor der Kamera stehen Bergführer, Bildhauer und eigene Mitarbeiter.“ 105