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3 years ago

LA LOUPE BERGERLEBNIS NIEDERÖSTERREICH NO. 1

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Das Schöne ist so nah! So echt, so vertraut und so erholsam. Auf diese Art und Weise hat sich uns die niederösterreichische Bergwelt präsentiert und dabei bewiesen, dass Klassiker nie out sind. Haben auch wir manchmal in der Schnelllebigkeit der Stadt die Echtheit von Natur und Leben vergessen, so gelingt es uns hier um die Rax, den Semmering und den Ötscher erstaunlich einfach, Erholung zu finden. Hier kommt man ganz in Ruhe auf den puren Geschmack der zahlreichen Genussplatzerln und der abwechslungsreichen Landschaft. Und wer kühlt sich nicht gerne am See ab, lässt seinen Blick über die Berge schweifen und gönnt sich die ein oder andere Köstlichkeit aus den heimischen Küchen? Aus diesem Grund finden Sie in dieser Ausgabe unsere Lieblingsorte. Sehenswertes und Unvergessliches, das zum Wiederkommen verlockt - weil das Schöne eben so nah ist.

WORDRAP Wenn wir die

WORDRAP Wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten, würden wir am liebsten in dieser Epoche leben: 1920er. Florale Ornamente oder klare Linien? Kommt drauf an. Dieses Gefühl sollen Gäste der Villa Antoinette mit nach Hause nehmen: „Ich muss umbauen!“ Am Semmering lässt es sich am besten ... träumen. Kaltwasserkur oder Wärmeanwendung? Kaltwasserkur. Dieses Möbelstück ist definitiv eine Investition wert: offener Kamin. Unser ganz persönlicher Lieblingsort im Haus: das Badehaus. Wenn ich nicht Interior Designer wäre, würde ich jetzt als ... Bühnenbildner ... arbeiten. Wenn ich nicht als Unternehmensberater arbeiten würde, wäre ich jetzt ... Hotelier, ups. Wir brauchen ein gesamtheitliches Konzept mit Kultur, Musik und Leben. Die Gäste schätzen die Nähe zu Wien und gerade in unserer schnelllebigen Zeit muss man schauen, was vor der Türe liegt. Der Ort muss erkennen, dass wir ihn zu seinen eleganten Wurzeln auf Spitzenniveau zurückführen müssen – dann kommen auch die Spitzengäste. Wir haben das im Kleinen vorgemacht und wir hoffen, dass auch andere das Potenzial erkennen. Skifahren ist natürlich eine Sache, die Region verfügt aber auch über tolle Alternativen. Ein Angebot auf höchstem Niveau würde sicherlich zahlreiche internationale Gäste anlocken. Dazu müsste man jedoch auch einiges an Geld in den Ort stecken. Das Angebot ist da, man muss es nur umsetzen. Es gibt wenige Regionen, die so spannend und vielseitig sind wie der Semmering. Nur der Charme von damals muss zurückkehren. Es gibt bereits Initiativen auf verschiedenen Ebenen, die sich darum bemühen – nur leider fehlt oft das Geld. Es bräuchte weitere Leuchtturmprojekte, wie das Looshaus, den Seewirt und die Villa Antoinette, die Urlauber anlocken. Auch die Kultur spielt eine große Rolle: Intendant Florian Krumpöck hat es geschafft, den Kultursommer wieder an den Semmering zu bringen. Das Festival konnte das Südbahnhotel als Venue gewinnen und trumpfte mit einem tollen Programm auf. Generell fehlt jedoch der große Masterplan für die Region. 34 Auch wir selbst haben weitere spannende Projekte in der Region. Beim Tirolerhof in Kreuzberg verfolgen wir ein ähnliches Konzept wie bei der Villa Antoinette, auch der

Name steht schon: Grand Chalet. Es wird dreimal so viele Suiten geben wie in der Villa Antoinette. Außerdem starten wir bald mit dem Hotel Fernblick, einer Hochzeitslocation. Hier werden wir mit Bibi eine wunderbare und erfahrene Hotelmanagerin haben, dafür sind wir sehr dankbar. Leben & Erlebnis L.L. Sie haben es gerade angesprochen: In Kürze beginnt der Umbau Ihres neuesten Projekts, der Pension Fernblick in St. Corona. Welche Vision verfolgen Sie für dieses Haus? A.W. Aus dem Hotel Fernblick wollen wir eine glamouröse Hochzeitslocation im Stil der 1960er-Jahre machen, die aber in die heutige Zeit geholt wird. Gemeinsam mit unserer Einrichtungsfirma St. Corona Interiors, die dort ihren Firmensitz hat, machen wir daraus ein Hotel für 60 Gäste in Kombination mit einem Shop. Ähnlich wie bei der Villa Antoinette vermieten wir die Location nur an geschlossene Gruppen. Für Feierlichkeiten haben wir innen und außen Platz für bis zu 115 Personen. Es gibt einen 6.000 Quadratmeter großen Park und auch eine Wallfahrtskirche findet man direkt neben dem Fernblick. Die Location wird sehr glamourös sein, aber überhaupt nicht spießig – wir wollen eine Möglichkeit schaffen, entspannt zu heiraten. Im Keller werden wir außerdem eine James-Bond-Bar mit Partybereich einrichten. Bei diesem Projekt wollen wir auch herausfinden, ob wir die Wiener wirklich zu uns an den Semmering holen können und davon hängt auch ab, wie wir den Tirolerhof gestalten werden – mit wenigen großen Suiten oder vielen kleinen Zimmern mit Ballbereich. Baustart in St. Corona ist Mitte Oktober, mit der Vermarktung fangen wir dann nächstes Jahr im Spätsommer an. Die Eröffnung wird im Frühjahr 2019 stattfinden. „Sind wir mal ehrlich, tief in uns sehnt sich der fühlende Mensch nach einer Zeit wie den 1920ern.“ Michael Niederer „Wir brauchen ein gesamtheitliches Konzept mit Kultur, Musik und Leben.“ Andreas Wessely „Gerade in unserer schnelllebigen Zeit muss man schauen, was vor der Türe liegt.“ Michael Niederer „Es gibt wenige Regionen, die so spannend und vielseitig sind wie der Semmering.“ Andreas Wessely 35