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4 years ago

La Loupe Kampen Sylt & Lech Zürs

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Momente des Glücks Dicker Pulli, Schal und sicherheitshalber noch eine Mütze. Wir müssen uns beeilen, denn gleich geht die Sonne unter und bis zum Roten Kliff sind es noch ein paar Schritte. Vorbei an der Uwe-Düne, dann erstreckt sich die unfassbare Weite des Meeres vor unseren Augen. Ein Moment wie dieser ist vergleichbar mit einer Fahrt über den Flexenpass in Richtung Lech – Augenblicke mit so viel Gefühl, dass einem die Worte fehlen. Wir genießen das Panorama hoch über dem rauschenden Meer, erblicken Menschen, die gemütlich am Strand spazieren gehen oder in den Strandkörben die Ruhe genießen. Auf der Treppe ist noch ein Bankerl frei, wir warten auf den Sonnenuntergang. Dann ist es soweit: Als uns die letzten Strahlen küssen, sind die 1.032 Kilometer im Auto von Lech und Zürs bis nach Kampen fast vergessen. Es hat sich gelohnt! Wir tauschten Bergschuhe und Kaiserschmarren gegen Badehose und Fischbrötchen. In dieser Sonderausgabe wanderten wir auf den Spuren der 20-jährigen Partnerschaft und machten für Sie Unterschiede in der Landschaft und im Dialekt, aber auch die vielen Gemeinsamkeiten ausfindig. Lassen Sie sich überraschen ...

DAS INSELGEFÜHL AM

DAS INSELGEFÜHL AM ARLBERG Interview mit Hermann Fercher, Tourismusdirektor in Lech „Mein erster Eindruck war typisch für die Insel: Es hat geregnet und gestürmt.“ „Ein Strandtag in Kampen ist das Pendant zu einem Skitag in Lech!“ „Im Grunde genommen ist der Arlberg ja auch eine Insel.“ „Beide Orte sind eine Art Refugium für ‚private luxury moments‘.“ 46 Man kann ihm nicht entgehen – dem Charme Kampens. Es ist schon fast magisch: Wenn man einmal zu Besuch auf der schönen Nordseeinsel war und den endlosen Strand genossen hat, kommt man wieder. So ging es auch Hermann Fercher, Tourismusdirektor von Lech Zürs, und seiner Familie, die seit dem ersten Aufenthalt große Fans des idyllischen Dorfs auf Sylt sind. Im Inter view mit La Loupe erklärt der Tourismuschef, warum man sich als Lecher im hohen Norden so wohl fühlt und erinnert sich an seine schönsten Erlebnisse während der 20-jährigen Partnerschaft. L.L. Herr Fercher, aufgrund der Partnerschaft von Lech und Kampen kommen Sie in den Genuss, Sylt des Öfteren zu besuchen. Können Sie sich noch an Ihre erste Reise auf die Insel erinnern? Welche Eindrücke sind geblieben? H.F. Ja, sehr gut. Ich kannte Sylt vorher nur vom Hörensagen und mein erster Eindruck war ein Klassiker. Es hat geregnet und gestürmt. Ich war mit meiner Familie unterwegs und unsere damals noch sehr kleine Tochter wurde krank. So pendelten wir im Regen zum Krankenhaus und retour – trotzdem erlebten wir Kampen wegen der herzlichen Gastfreundschaft als sehr positiv. Heute noch bezeichnet meine Tochter den ersten Syltaufenthalt als den coolsten. Ist eben alles eine Frage der Einstellung.

L.L. Kampen trumpft mit endlosen Sandstränden, exklusiven Partys und einzigartigen Reetdachhäusern auf. Wie sieht bei Ihnen ein perfekter Tag auf der Nordseeinsel aus? H.F. Mein perfekter Tag bringt eine Mischung aus Bewegung und genussvollem Essen – im Prinzip ähnlich wie in Lech, nur dass ich in Kampen radfahre, golfe oder am Strand spazieren gehe. Dazwischen kehre ich irgendwo gemütlich ein, bewege mich dann weiter und esse abends in einem der vielen tollen Restaurants, bevor ich vielleicht noch auf einen Absacker in die Whiskymeile hineinstolpere. Ein Strandtag in Kampen ist das Pendant zu einem Skitag in Lech! Was vielen Leuten in Lech gleich bei der Anreise auffällt: die beeindruckende Landschaft und die gute Luft. Diese ersten Eindrücke ähneln jenen von Kampen und bleiben nachhaltig in Erinnerung. Strand & Piste L.L. Bergpanorama versus endloser Meerblick – die natur gegebenen Unterschiede zwischen Lech und Kampen könnten größer nicht sein. Warum sind die beiden Tourismusedelsteine trotzdem perfekte Partner? Hermann Fercher